KEB Main-Taunus | Programmheft 1/2018
Theologie - Kirche 13 ■ ■ Was Sie schon immer zum Nahen Osten wissen wollten und sich nicht zu fragen trauten ... Vortragsabend Für Gläubige der drei Buchreligionen Judentum, Christentum und Islam ist Israel das Heilige Land. Darüber hinaus ist Is- rael ein moderner, wohlhabender Staat, in dem Menschen aus verschiedenen Herkunftsländern ihre Heimat als Juden gefunden haben. Die Entwicklung des Staates Israel wird von Konflikten mit den seit jeher dort lebenden Palästinensern begleitet, die sowohl Christen wie Muslime sind. In der als Gesprächsabend konzipierten Begegnung mit Herrn Rössler werden die Teilnehmer eingeladen, Fragen zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft Israels und der Region Palästina zu stellen. Der Vortrag wendet sich insbesondere an die Teilnehmer der Reise "Auf den Spuren Jesu" der Pfarrgemeinde St. Peter und Paul nach Israel und Palästina vom 23.04.2018 - 01.05.2018. Kursnummer: D01.100 Referent: Georg Rössler Veranstalter: St. Peter und Paul, Hofheim-Kriftel Kooperation: Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit Main-Taunus Kursort: Kath. Gemeindehaus St. Bonifatius Hermann-Löns-Straße 26, 65719 Hofheim Kosten: kostenfrei Anmeldung: nicht erforderlich Termin: Freitag, 23.02.2018, 19:00 - 21:30 Uhr ■ ■ Sie sind nicht Gottes Volck Luthers Judenhass in der Lutherdekade, Eine Nachlese Über das Thema "Luther und die Juden" ist in den letzten Jahren viel geschrieben und geredet worden, viel Gescheites, viel Beschwichtigendes, auch Törichtes. Natürlich darf nie- mand die Person und Bedeutung des Reformators reduzieren auf seine antijüdischen Schriften, auf seinen verstörenden Ju- denhass, auf dessen Nachwirkungen bis in unsere Tage. Aber es ist an der Zeit, nach den Feierlichkeiten, auch über Aufge- regtheiten des Lutherjahres 2017 einen Überblick zu geben - etwa über Luthers Ansichten und Schriften über das Juden- tum, über dieWeiterwirkung seiner Stellungnahmen zur jüdi- schen Minderheit im Protestantismus selbst und - sozusagen säkularisiert - im Antijudaismus und dann Antisemitismus im 19. und 20. Jahrhundert, ja bis in die Jahre des Reformations- und Lutherjubiläums.
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