KEB Main-Taunus | Programmheft 1/2018
Gesellschaft - Politik 25 die Aufnahme christlicher Werte in die Europäische Verfas- sung. Forderung ist dabei oftmals eine Art Privatisierung der Religion und eine religionspolitische Neuausrichtung. Trotz alledem haben Kirche und Staat eine gemeinsame Verantwor- tung. So wollen wir an einem Abend der Säkularisierung auf den Grund gehen, gegenwärtige Interessenkonflikte in den Blick nehmen und danach fragen: Warum brauchen wir Kir- chen in unserer Demokratie? Kursnummer: D04.101 Referenten: Theresa Weinert Jens Horne Veranstalter: KEB Wiesbaden-Untertaunus und Rheingau Kooperation: St. Johannes d.T., Niederwalluf Kursort: Weingut Klerner Martinsthaler Straße 2, 65396 Walluf Kosten: 20,00 € Anmeldeschluss: 16.04.2018 Anmeldung: KEB Wiesbaden, 0611 174-120, keb.wiesbaden@bistumlimburg.de Termin: Freitag, 20.04.2018, 19:00 - 21:00 Uhr ■ ■ Meine Geschichte und unsere Geschichte Geschichte erinnern und erzählen Tagesexkursion nach Bonn Der Kalte Krieg, die 68er, die RAF, der Mauerfall, Deutsche Einheit oder die Gründung der EU. Welche historischen Er- eignisse haben mich bewegt und geprägt? An was erinnere ich mich selbst, was kenne ich nur aus Erzählungen? Aber auch Mode, Musik und Filme erinnern uns an vergangene Zei- ten. Im Haus der Geschichte in Bonn begeben wir uns auf die Spuren deutscher Vergangenheit und tauschen gemeinsam unsere Erinnerungen aus.Wie habe ich Zeitgeschichte erlebt und was hat sie mit mir gemacht? Wir beschäftigen uns mit Fragen der politischen, gesellschaftlichen und persönlichen Entwicklung. Im Fokus stehen dabei das Erzählen und die ganz persönliche Perspektive. Am Nachmittag spazieren wir auf dem Weg der Demokratie im ehemaligen Regierungsviertel und besuchen zeithistorische Orte der Bonner Demokratie. Rund 50 Jahre lang war Bonn Regierungssitz. Der Weg führt uns unter anderem am ehemaligen Bundesrat, dem Bundes- kanzleramt und am Park des Palais Schaumburg vorbei. Wir erfahren mehr über die Wiege unserer Demokratie, werfen einen Blick auf Veränderungen und diskutieren nicht nur über dieVergangenheit, sondern gleichermaßen über gegenwärtige Zustände.
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