Von Gruppenräumen zu Bildungslandschaften – Lernumgebungen für eine zukunftsorientierte Pädagogik
Kinder lernen neugierig, selbstbestimmt und mit allen Sinnen. Damit sie ihre Potenziale entfalten können, benötigen sie Bildungsräume, die zum Entdecken, Forschen, Ausprobieren und Gestalten einladen. Die Offene Arbeit bietet hierfür einen pädagogischen Ansatz, der die Interessen, Bedürfnisse und individuellen Lernwege der Kinder in den Mittelpunkt stellt.
Gleichzeitig stehen viele Kindertageseinrichtungen vor der Herausforderung, bestehende Raumstrukturen und pädagogische Konzepte weiterzuentwickeln. Wie können Räume so gestaltet werden, dass sie Selbstständigkeit, Partizipation und Bildungsprozesse unterstützen? Welche Rolle übernehmen pädagogische Fachkräfte in offenen Lernumgebungen? Und wie kann ein offenes Konzept im Kita-Alltag erfolgreich umgesetzt werden?
In dieser zweitägigen Fortbildung setzen sich die Teilnehmer:innen mit den Grundlagen und Prinzipien der Offenen Arbeit auseinander und lernen die Bedeutung von Räumen als „dritte Erzieher“ kennen. Gemeinsam werden Möglichkeiten entwickelt, Bildungsräume bedürfnisorientiert, anregend und flexibel zu gestalten. Dabei stehen sowohl die pädagogische Haltung als auch die praktische Umsetzung im Fokus.
Inhalte
Grundlagen und pädagogische Prinzipien der Offenen Arbeit
Das Bild vom Kind als aktiver Gestalter seiner Bildungsprozesse
Räume als Bildungs- und Erfahrungsorte
Neue Raumkonzepte und ihre Bedeutung für kindliche Entwicklung und Lernen
Funktionsräume, Lernwerkstätten und Bildungsbereiche gestalten
Partizipation und Selbstbestimmung im offenen Konzept
Die Rolle pädagogischer Fachkräfte in offenen Lernumgebungen
Teamprozesse und Herausforderungen bei der Konzeptentwicklung
Reflexion der eigenen Einrichtung und Entwicklung von Veränderungsideen
Praxisbeispiele und konkrete Umsetzungsmöglichkeiten
Ziele der Fortbildung
Nach der Fortbildung sind die Teilnehmer:innen in der Lage,
die pädagogischen Grundlagen der Offenen Arbeit zu erläutern,
die Bedeutung von Raumgestaltung für Bildungs- und Entwicklungsprozesse von Kindern zu erkennen,
Räume gezielt als Lern- und Erfahrungsorte zu gestalten,
die eigene Rolle in offenen Bildungssettings zu reflektieren,
Kinder in ihrer Selbstständigkeit, Partizipation und Eigenaktivität zu stärken,
Veränderungsprozesse in der eigenen Einrichtung fachlich fundiert zu begleiten und neue Raumkonzepte praxisnah umzusetzen.
Methodisches Vorgehen
Die Fortbildung verbindet fachliche Impulse mit Praxisbeispielen, Reflexionsphasen und kollegialem Austausch. Die Teilnehmer:innen erhalten Gelegenheit, die Raum- und Konzeptgestaltung ihrer eigenen Einrichtung zu analysieren und konkrete Ideen für die Weiterentwicklung zu erarbeiten. Praxisnahe Übungen und Fallbeispiele unterstützen den Transfer in den pädagogischen Alltag. Die Veranstaltung bietet Raum für Inspiration, Austausch und die Entwicklung neuer Perspektiven auf Bildungsräume, Lernprozesse und die Gestaltung einer zeitgemäßen Kita Pädagogik.
(Bild: © Pixabay)
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